Herrentäschchen im Einsatz

Koffski-SetNo.1-brown-3_1000x1000_1_1_1Elegant, konsequent und überlegen kommt er daher, der Koffskiträger. Die Frauen werden ihn lieben. Er hat einen Hang zur Reduktion auf das Wesentliche. Er bevorzugt die Unabhängigkeit. Er weiß immer, wo der erste Griff hingeht, wenn sein Telefon klingelt. Ob im Business oder abends im Club, der Koffskiträger weiß seinen idealen Begleiter stets nah bei sich.

 

www.koffski.com

07. Dez 2008

Gender Codes

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Das Projekt „Gender Codes“ ist Teil des Forschungsprojekts „Genderspezifische Gestaltung von Produkten und Nutzungskonzepten“, das seit 2007 im Studiengang Produktdesign der Fachhochschule Hannover durchgeführt wird. „Gender Codes“ ermöglicht den Studierenden einen Einstieg in die Thematik Gender und Design und sensibilisiert sie im Umgang mit der Vergeschlechtlichung im Design.

 

Neben der Recherche zu existierenden Produkten und deren Vermarktung sowie der Entwicklung eigener Produktentwürfe geht es um eine kritische Auseinandersetzung. Die stereotypen Projektionen, derer sich das Design bedient und die sich im Gebrauch eines Produktes widerspiegeln werden theoretisch und praktisch untersucht.

 

Ziel ist es, die Thematik dauerhaft in die Lehre einzubinden und genderspezifische Aspekte zu einem anerkannten Kriterium der Produktgestaltung zu machen. Die kontroverse Diskussion über genderspezifische und gendersensible Gestaltung wird in den vorliegenden Projektergebnissen deutlich.

 

Das Bild zeigt eine Föhnserie, entwickelt von Andrea Baumann, Karina Hendriks und Melanie Köhler, links oben: Föhn „weiblich“ für aufwändige oder Langhaarfrisuren, links unten: Föhn „weiblich“ mit männlicher Wirkung, mitte: Föhn „unisex“ mit adaptivem Griff für die Anwendung bei unterschiedlichen Frisierbedürfnissen, rechts oben: Föhn „männlich“ für schnelles Frisieren und Kurzhaarschnitte, rechts unten: Föhn „männlich“ mit weiblicher Wirkung

 

Projekt „Gender Codes“ betreut 2007/2008 von Prof. Birgit Weller, Prof. Gunnar Spellmeyer, Dipl. Des. Katharina Krämer

 

www.design-studenten.de

12. Aug 2008

Pink? Blue? Me? You?

Seowoo and Her Pink Things_mDer Dschungel an Produkten hat uns übermannt: Produkte so typisch Tarzan oder so typisch Jane! Was ist der Grund für zwei so gegensätzliche Produktwelten: eine kontrastreiche, dunkle, harte, eckige, glänzende, intelligente, starke, geordnete und praktische? Und eine andere helle, rosafarbene, weiche, runde, matte, leichte, schwache, verspielte und dekorative? Die Geschlechterklischees und damit verbundenes Denken lassen uns oft unfreiwillig in stereotypische Verhaltensweisen schlüpfen.Seunghyuk and His Blue Things_mViele Unternehmen bedienen sich bei der Gestaltung und Vermarktung von Produkten dieser klischeehaften Stereotype und Gender Codes – und dies mit großem Erfolg. Produkte beweisen auch, dass man auf Humor – das ironische Spiel mit Gender Codes oder die bewusste Überzeichnung von Klischees – nicht verzichten muss. Es kann ein Mittel für Produktdifferenzierung und Diversifizierung sein.

 

Designerinnen und Designer gestalten und prägen mit ihrer Arbeit Rollenbilder und agieren damit selbstverständlich auch gesellschaftspolitisch. Es geht nicht um Gleichmacherei, vielmehr um einen sensiblen, selbstbewussten und selbstverständlich Umgang mit Gender Codes und den unterschiedlichen Interessen und Geschmäckern von Frauen und Männern.

 

Bilder aus JeongMee Yoon: The Pink and Blue Project

www.jeongmeeyoon.com/aw_pinkblue.htm

30. Mrz 2008