Gender Codes

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Das Projekt „Gender Codes“ ist Teil des Forschungsprojekts „Genderspezifische Gestaltung von Produkten und Nutzungskonzepten“, das seit 2007 im Studiengang Produktdesign der Fachhochschule Hannover durchgeführt wird. „Gender Codes“ ermöglicht den Studierenden einen Einstieg in die Thematik Gender und Design und sensibilisiert sie im Umgang mit der Vergeschlechtlichung im Design.

 

Neben der Recherche zu existierenden Produkten und deren Vermarktung sowie der Entwicklung eigener Produktentwürfe geht es um eine kritische Auseinandersetzung. Die stereotypen Projektionen, derer sich das Design bedient und die sich im Gebrauch eines Produktes widerspiegeln werden theoretisch und praktisch untersucht.

 

Ziel ist es, die Thematik dauerhaft in die Lehre einzubinden und genderspezifische Aspekte zu einem anerkannten Kriterium der Produktgestaltung zu machen. Die kontroverse Diskussion über genderspezifische und gendersensible Gestaltung wird in den vorliegenden Projektergebnissen deutlich.

 

Das Bild zeigt eine Föhnserie, entwickelt von Andrea Baumann, Karina Hendriks und Melanie Köhler, links oben: Föhn „weiblich“ für aufwändige oder Langhaarfrisuren, links unten: Föhn „weiblich“ mit männlicher Wirkung, mitte: Föhn „unisex“ mit adaptivem Griff für die Anwendung bei unterschiedlichen Frisierbedürfnissen, rechts oben: Föhn „männlich“ für schnelles Frisieren und Kurzhaarschnitte, rechts unten: Föhn „männlich“ mit weiblicher Wirkung

 

Projekt „Gender Codes“ betreut 2007/2008 von Prof. Birgit Weller, Prof. Gunnar Spellmeyer, Dipl. Des. Katharina Krämer

 

www.design-studenten.de

12. Aug 2008